Die PLO und ihr TerrorAuf der Homepage "Die PLO" können Sie u.a. folgende Selbstaussagen über die "Palestinian Liberation Organisation" lesen:
Wie sehr Anspruch (=PLO will Frieden) und Wirklichkeit (=PLO verbreitet Terror) der PLO auseinanderklaffen, können Sie in der täglichen Presse und anhand folgender "Nachrichten aus Israel" (NAI) selbst beurteilen. In der Zwischenzeit haben die USA endlich erkannt, was sie von dem "Friedensnobelpreisträger" Arafat zu halten haben. Dabei ist es so töricht gegen Israel vorzugehen, denn Israel ist das Volk Gottes. In der Bibel steht: "Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an" (Sacharja 2,12) Konsequenz: Wer gegen Israel kämpft, hat immer den lebendigen Gott gegen sich! Übrigens: Kennen Sie die berühmt-berüctigte "PLO-Charta"? Falls nicht, dann können Sie, soweit Sie des Englischen mächtig sind, hier den vollen Wortlaut dieses erschreckenden Dokumentes nachlesen: "THE PALESTINIAN NATIONAL CHARTER" - Resolutions of the Palestine National Council, July 1-17, 1968. Die neue HOME-Adresse von IRIS lautet jetzt: Information Regarding Israel's Security (IRIS). Leider klemmt diese Seite hin und wieder; deshalb ist auch der bisherige URL der "PLO-Charter" gesetzt.
Sonntag, der 10. Februar 2002/ 28. Schewat 5762
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» Zwei Israelinnen wurden ermordet
Am Wochenende wurden zwei israelische Frauen von Palästinensern
ermordet. Am Freitag wurde die 25-jährige Moran Amit an der
Jerusalemer Hass-Promenade von vier palästinensischen Jugendliche mit
Messerstichen so schwer verletzt, dass sie kurz darauf im Krankenhaus
starb. In Samaria haben palästinensische Terroristen die 79-jährige
Atalia Lipobsky an der Tapuach-Kreuzung auf ihrem Heimweg zur Siedlung
Maale Ephraim in der Jordansenke erschossen sowie ihren Sohn
mittelschwer verletzt. Anstatt den palästinensischen Terror zu
bekämpfen, öffnete Arafat am Wochenende die Gitter der
palästinensischen Gefängnisse in Nablus und lies alle
palästinensischen Terroristen frei.
Donnerstag, 7. Februar 2002/ 25. Schewat 5762
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» Geiselnahme in Hamra
Gestern Nacht ist ein palästinensischer Terrorist in die jüdische
Siedlung Hamra in der Jordansenke östlich von Nablus eingedrungen und
hat Miri Ohana (40) und ihre behinderte 11-jährige Tochter Yael sowie
einen israelischen Soldaten getötet. Nach einer kurzen Zeit ist es
israelischen Sicherheitskräften gelungen den Terroristen zu
überwältigen, der in das Haus von Familie Ohana eingedrungen war und
die Familie als Geiseln genommen hatte. Alle 40 Familien in Hamra
mussten sich während der Befreiungsaktion in ihren Häusern verstecken.
In der israelischen Armee werden ernsthafte Fragen gestellt, wie der
Hamas-Terrorist in eine hermetisch umzäunte Siedlung eindringen
konnte.
Mittwoch, der 30. Januar 2002/ 17. Schewat 5762
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» Selbstmordattacke bei Taibe
Wieder wacht der Israeli mit einer Schreckensnachricht auf. Heute früh
sprengte sich ein Terrorist, der in einem israelischen Pkw mitfuhr, in
die Luft. Es geschah in dem Moment, als das Auto in Taibe, einer
israelisch-arabischen Stadt, einen israelischen Patrouille-Jeep
überholte. Zwei Israelis erlitten schwere Verletzungen und der
Terrorist kam ums Leben.
Dienstag, der 29. Januar 2002/ 16. Schewat 5762
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» Gilo erneut unter Beschuss
Nach einer längeren Atempause haben palästinensische Terroristen heute
Morgen Jerusalems Südviertel Gilo erneut unter Beschuss genommen.
Israel reagierte mit gezielten Vergeltungsschüssen auf die Häuser in
Beit Jalla, aus denen auf Jerusalem geschossen wurde. Verletzte wurden
nicht gemeldet. Israelischen Angaben zufolge haben Israels
Sicherheitskräfte im Kampf gegen den palästinensischen Terror drei
Palästinenser in Bethlehem verhaftet und vier verletzt. "Arafat zwingt
uns, die palästinensischen Autonomiegebiete zu betreten", sagte
Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben Elieser. "Wir bekämpfen den
Terror, den eigentlich Arafat bekämpfen müsste."
Montag, der 28. Januar 2002/ 15. Schewat 5762
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» Terrorist überfährt Soldat und Polizist
Heute früh gelang es einem Terroristen aus der palästinensischen Stadt
Kalkilia, die Soldatensperre zu durchbrechen, wobei er mit seinem Pkw
einen Soldaten in Hochgeschwindigkeit überfuhr und schwer verletzte.
Als er in die israelische Stadt Bnei Brak hineinfuhr, rammte er einen
Volvo und stahl ihn von dem verletzten Fahrer. Dann überfuhr und
verletzte er einen Polizisten. Die Polizisten vor Ort überwältigten
den Terroristen schnell, so dass er keine Zivilisten gefährden konnte,
und erschossen ihn.
» Selbstmordattentat durch eine Frau
Gestern Mittag jagte sich die Studentin Shinas Amuri aus Nablus im
Zentrum Jerusalems auf der Jaffastrasse nahe dem Sbarro-Restaurant
durch einen massiven Sprengsatz mitten in einer Menschenmenge in die
Luft. Es gab über 150 Verletzte (davon vier schwer) und einen
80-jährigen Toten, Pinhas Tokatli. Unter den vielen Verletzten war
auch der amerikanische Jude Mark Sokolow, der das
World-Trade-Center-Unglück in New York am 11. September überlebt hatte
und nun Gott dankte, dass Er ihn zum zweiten Mal beschützt hat.
Darüber hinaus wurden über 60 Geschäfte zerstört und beschädigt.
"Jetzt muss sich die Polizei und die Armee neu orientieren, nachdem
dieser Selbstmordanschlag zum ersten Mal von einer Frau ausgeführt
wurde.", sagten Sicherheitsbeamte. Ministerpräsident Ariel Scharon
wies Arafats Verurteilung der Tat zurück: "Sie ist lächerlich. Ein Tag
davor rief Arafat nach Schahiden, die ihr Leben für Jerusalem
hinzugeben bereit sind. Was gestern geschah, war die Übersetzung
seiner Worte in die Tat".
Mittwoch, der 9. Januar 2002/ 21. Tewet 5762
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» Neue Schiesserei
Als palästinensische Terroristen heute früh versuchten, vom
Gazastreifen aus nach Israel einzudringen, kam es zu einer Schiesserei
zwischen israelischen Grenzsoldaten und palästinensischen Polizisten,
die die Terroristen schützen wollten. Dabei wurden ein
palästinensischer Polizist getötet und einige verletzt.
» USA besorgt über Waffenschiff
Nachdem nun bewiesen ist, dass der Waffentransport des Schiffes
"Karine-A" tatsächlich im Auftrag der palästinensischen
Autonomiebehörde geschah, äusserte sich die USA tief besorgt über die
Glaubwürdigkeit der Palästinenser, denn die Quantität und Qualität der
aus dem Iran stammenden und für die Palästinenser bestimmten Waffen
widerlegen jeden echten Friedenswillen der Palästinenser. Der Sprecher
des Weissen Hauses aber räumte ein, dass sie sich nicht sicher seien,
ob Jassir Arafat persönlich davon wusste. Wenn nicht, dann hat er sein
Volk nicht mehr im Griff und ist daher kein ernst zu nehmender
Verhandlungspartner mehr.
Dienstag, 8. Januar 2002/ 20. Tewet 5762
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» Palästinensischer Kapitän gestand
Das am letzten Freitag von der israelischen Kriegsmarine im Roten Meer
aufgebrachte Waffenschiff "Karine A" transportierte tatsächlich im
Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde Waffen. Die israelische
Regierung erklärte gleich zu Anfang, dass dieses Schiff den
Palästinensern gehört und von einem palästinensischen Kapitän
gesteuert wurde und die Waffenladung für die Palästinenser bestimmt
war. Das dementierte Arafat als israelische Propaganda. Und die
internationalen Medien übernahmen Arafats Dementi als glaubwürdig und
stellten Israels Version in Frage. Nun gab der festgenommene Kapitän
Omar Akawi offen zu, dass das Schiff den Palästinensern gehört und die
Waffen aus dem Iran für die Palästinenser bestimmt waren und die von
Ägypten aus in Fischerbooten in den Gazastreifen geschmuggelt werden
sollten. Arafat spielt immer noch den Unschuldigen und fordert eine
internationale Untersuchung der Schiffsaffäre, um Israels
Schiffskaperung anzuprangen.
Montag, 7. Januar 2002/ 23. Tewet 5762
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» Zinni verliess Israel verärgert
Nachdem die Israelis das palästinensische Schiff mit der Waffenfracht
aufgebracht hatten, brach Arafats Glaubwürdigkeit noch mehr zusammen.
Das aus dem Irak stammende Schiff gehört den Palästinensern und wurde
auch von einem Palästinenser aus Arafats engstem Kreis gesteuert. Die
Waffen wurden von den Palästinensern für 1,7 Millionen US-Dollar im
Iran eingekauft. Daher ist jedes Dementi der Palästinenser, etwas mit
dem Schiff zu tun zu haben, reine Lüge. Ministerpräsident Scharon
nannte Arafat angesichts der vielen Waffen einen Förderer des Terrors,
der für weitere Verhandlungen nicht nur irrelevant sondern auch
Israels bitterster Feind sei. Verteidigungsminister Ben-Elieser, der
Vorsitzende der israelischen Arbeiterpartei, nannte Arafats
Autonomiebehörde ein Zentrum des Weltterrors. Auch Aussenminister
Peres stellte angesichts des Schiffes Arafats Glaubwürdigkeit in
Frage. Da es wegen dieser Waffen-Aufdeckung zu heftigen
Anschuldigungen gegen Arafats Palästinenser kam, sind vorläufig keine
Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern möglich. Daher
kehrte der amerikanische Nahost-Sonderbeauftragte Zinni, der erst zwei
Tage vorher in Israel eingetroffen war, verärgert nach Washington
zurück, erklärte aber, es gäbe ungeachtet dessen eine Hoffnung auf
Friedensverhandlungen.
Israels Kriegsmarine kaperte Freitagnacht das palästinensische Schiff
"Karine-A" im Roten Meer, südlich von Tiran, bevor es in den Golf von
Suez steuerte. Das Schiff wollte ausserhalb der Hoheitsgewässer
Israels bzw. des Gazastreifens die Waffen in wasserdichten
schwimmenden Kleincontainern ins Meer werfen, palästinensische Fischer
sollten sie auffischen und nach Gaza bringen.
» Arafat in Not
Weil Arafats Ansehen durch die Schiffs-Affäre erneut in ein Tief
rutschte, liess Arafat in Jenin sechs palästinensische
Djihad-HaIslami-Terroristen verhaften. Einer von ihnen ist der von
Israel gesuchte Terrorist Ali Saffouri.
Sonntag, 6. Januar 2002/ 22. Tewet 5762
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» Waffenschiff gekapert
Als Israels Geheimdienst erfuhr, dass ein Waffenschiff aus dem Iran in
Richtung Israel unterwegs ist, das illegale Waffen für die
Palästinenser an Bord hat, kaperte Israels Marine 500 Seemeilen vor
Eilat das der palästinensischen Autonomiebehörde gehörende Schiff
"Karine-A", das von einem Arafat unterstellten palästinensischen
Kapitän gesteuert wurde. Ohne Schusswechsel stürmten israelische
Soldaten das Schiff und fanden darauf über 50 Tonnen Waffen. Arafat
dementierte, dass er etwas mit diesem Schiff zu tun habe. Während
Arafat mit dem amerikanischen Nahost-Sonderbeauftragten Zinni über
Frieden redet, rüstet er heimlich und illegal die Palästinenser für
ihren Krieg gegen Israel aus. Auf dem Schiff waren 229
Katjuscha-Raketen, 80 und 120 mm Mörser-Granaten, Anti-Panzer-Raketen,
Anti-Panzer-Minen sowie viele Maschinengewehre und
Scharfschützengewehre. Das Geld dafür stammte aus dem Fonds, der für
den Aufbau des Landes und die Wohlfahrt des palästinensischen Volkes
bestimmt war. Damit erhielt Israel erneut einen Beweis dafür, dass
Arafat mit doppelter Zunge spricht und keinen Frieden will.
» Terroranschlag verhindert
Ein Hamas-Terrorist wurde bei dem Versuch, Israelis umzubringen,
erschossen und zwei weitere Terroristen wurden verwundet. Sie kamen
aus der Nähe von Nablus und wollten einen israelischen Bus angreifen,
wurden aber vorher entdeckt.
Dienstag, 1. Januar 2002/ 17. Tewet 5762
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» Palästinenserstaat
Jasser Arafat erklärte zur Jahreswende, dass er in diesem Jahr die
Ehre haben wird, den Palästinenserstaat auszurufen. Das hatte er schon
wiederholt verheissen und es ist nicht eingetroffen. Nun übt die USA
Druck auf die europäischen Staaten aus, Arafat zu isolieren, ihn weder
zu sich einzuladen noch ihn in Ramallah zu besuchen, denn die USA
sieht in ihm nun jemanden, der unbeirrt den Terror unterstützt.
Montag, 31. Dezember 2001/ 16. Tewet 5762
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» Zwei Terroranschläge vereitelt
Sechs palästinensische Terroristen versuchten in der letzten Nacht,
schwer bewaffnet vom Gazastreifen aus nach Israel einzudringen. Als
sie durch den Sicherheitszaun brachen, kam es zum Schusswechsel mit
israelischen Grenzwächtern. Dabei wurden die Terroristen erschossen.
Sie trugen neben ihren Waffen auch Sprengstoffgürtel um den Leib, um
in Israel als Selbstmordterroristen Terroranschläge zu verüben.
» Terroranschlag verhindert
Palästinensische Selbstmordterroristen versuchten in die jüdische
Siedlung Netzarim einzudringen. Als sie von dem Militärposten entdeckt
wurden, kam es zu einem Schusswechsel. Dabei wurde ein Terrorist
verwundet, der andere konnte fliehen. Die Soldaten fanden um den Bauch
des verwundeten Terroristen einen Sprengstoffgürtel, damit wollte er
sich in der Siedlung in die Luft jagen, um dadurch Israelis in den Tod
zu reissen.
» Palästinenser zwischen Krieg und Frieden
Der neue Vorsitzende der sozialistischen Arbeiterpartei, Benjamin
Ben-Elieser, der zur Zeit Israels Verteidigungsminister ist, ist der
Meinung, dass die Palästinenser an der Infrastruktur für einen Krieg
gegen Israel arbeiten und dass Arafat nichts dagegen unternimmt.
Israel bietet den Palästinensern Frieden an, sobald der Terror
aufhört. Doch die Palästinenser lassen sich zu Selbstmordterroristen
ausbilden und errichten Werkstätten zur Herstellung von Bomben.
Freitag, 28. Dezember 2001/ 13. Tewet 5762
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» Arafat und die Terroristen
Arafat erreichte mit einigen Terrorgruppen ein vorübergehendes
Abkommen, das innerhalb der anerkannten Staatsgrenzen Israels alle
Terroranschläge untersagt, nicht aber Terroranschläge gegen jüdische
Siedler und reisende Israelis in Judäa und Samaria sowie dem
Gazastreifen. Damit versucht Arafat, Israel zu überzeugen, für
Verhandlungen wieder relevant zu sein. Eine Umfrage ergab, dass 75%
der Israelis Scharons Entscheidung richtig fanden, dass Arafat nicht
nach Bethlehem durfte, um als Moslem den katholischen
Weihnachtsgottesdienst zu besuchen.
Mittwoch, 26. Dezember 2001/ 11. Tewet 5762
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» Neuer Terroranschlag
An der jordanischen Grenze bei Beit Josef wurde der 23-jährige
Reservesoldat Michael Sitbon von palästinensischen Terroristen
erschossen. Vier von seinen Kameraden, die zusammen gerade
Grenzpatrouille fuhren, wurden verwundet. Bei der anschliessenden Jagd
auf die Attentäter wurden zwei Terroristen erschossen. Die
israelisch-jordanische Grenze ist normalerweise eine ruhige Grenze.
Die jordanische Regierung glaubt nicht, dass die Terroristen aus
Jordanien kamen. Israel dagegen ist der Auffassung, dass es sich um
Palästinenser aus dem Königreich Jordanien handelte.
Sonntag, 23. Dezember 2001/ 8. Tewet 5762
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» Palästinenser gegen Palästinenser
Anhänger der Hamas- und Dschihad Ha-Islami-Terrorbewegung griffen in
Gaza Arafats Polizei an. Dabei erschossen Arafats Polizisten sechs
Palästinenser. Während ihrer Beerdigung steckten Palästinenser mehrere
palästinensische Polizeiwagen in Brand. Nun ging Arafat, um das Volk
zu beruhigen, auf einen Kompromiss ein und will den Hamas-Führer
Rantisi nicht verhaften lassen, sondern nur unter Hausarrest stellen.
» Arafat darf nicht nach Bethlehem
Israels Sicherheitskabinett beschloss, dass Arafat, der ein Moslem
ist, nicht zum Weihnachtsgottesdienst nach Bethlehem darf, weil er
nicht bereit ist, die Mörder von Israels Tourismusminister Rehaveam
Seevi zu verhaften.
Freitag, der 21. Dezember 2001/ 6. Tewet 5762
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» Blutbad verhütet
Ein von palästinensischen Selbstmordterroristen gesteuertes Auto, das
mit 250 kg Sprengstoff beladen war, sollte einen mit israelischen
Soldaten vollbesetzten Bus überholen und in gleicher Fahrhöhe
explodieren, um viele Soldaten zu töten. Das Gewicht des Sprengstoffs
war jedoch für den Todeswagen zu groß, so dass er sich beim Fahren
überschlug, wodurch der Terroranschlag vereitelt wurde.
» Arafats neue Reden
Arafat erklärte in der Öffentlichkreit, dass die Palästinenser bereits
Bethlehem, die Geburtsstadt des Messias besitzen, nun werden sie auch
bald Jerusalem besitzen und er betonte, dass ein Märtyrer, der im
Kampf um Jerusalem fällt, den Wert von 70 Märtyrern hat, die woanders
in der Welt für Allah ihr Leben lassen.
» Arafat darf nicht nach Bethlehem
Israel erlaubt Arafat, der ein Moslem ist, nicht, am Heiligabend in
Bethlehem den Weihnachtsgottesdienst zu besuchen, es sei denn, Arafat
liefert vorher die Israel und Arafat bekannten Mörder von Israels
Tourismusminister Rehaveam Seevi an Israel aus. Rehaveam Seevis Mörder
leben in Ramallah und Arafat darf Ramallah nicht verlassen.
» Israelis trauen Arafat nicht
Eine Umfrage der Tageszeitung Jerusalem Post ergab, dass 92 % der
Israelis nicht glauben, dass Arafats spektakulärer Aufruf, den Terror
zu stoppen, wirklich den Terror stoppt. Und 89 % der Israelis zweifeln
daran, dass Arafat es mit seinem Aufruf, den Terror gegen Israelis zu
beenden, wirklich ernst gemeint hat.
Mittwoch, 19. Dezember 2001/ 4. Tewet 5762
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» Arafat in der Klemme
Überall in der Welt wurde Arafats Appell an die Palästinenser, den
Terror gegen Israel zu stoppen, ausgestrahlt. Gestern, keine zwei Tage
später, hielt Arafat erneut eine dramatische Rede im arabischen
Fernsehen und erklärte darin, dass er bereit sei, 70 Palästinenser als
Märtyrer für einen toten Israeli zu opfern. Diese Rede, die ein klarer
Aufruf zum Heiligen Krieg gegen Israel war, wurde von den Weltmedien
jedoch nicht verbreitet. Arafat kann bzw. will den Terror gegen Israel
nicht stoppen. Da er um sein persönliches und politisches Überleben
kämpft, strebt er mit der immer stärker werdenden Hamas-Terrorbewegung
einen Kompromiss an, wonach innerhalb der Grenzen Israels von 1967
keine Terroranschläge mehr geschehen sollen, dafür aber um so mehr in
den sogenannten besetzten Gebieten von Judäa und Samaria. Ganz ohne
Terror kann Arafat nicht auskommen, denn den Terror braucht er, um
sich selbst und die Palästinenserfrage in den internationalen
Schlagzeilen zu halten, um politisch weltweit relevant zu bleiben.
Sollten Arafat und Hamas sich auf einen Kompromiss einigen und das
biblische Kernland Judäa und Samaria zu einem neuen Libanon machen,
aus dem Israel dann irgendwann wegen des Zermürbungskrieges abzieht,
so wie es im Libanon war, werden die Palästinenser ihren Terror auf
den Rest Israels ausweiten, um ganz Israel oder, wie sie es nennen: um
ganz Palästina von den Juden zu befreien.
» Ist Arafats letzter Ausweg Selbstmord ?
Sollte Arafat weiter ins politische Abseits geraten und keinen
Kompromiss mit den Hamas-Terroristen erreichen, könnte er an
Selbstmord denken. Der amerikanische Aussenminister Powell meinte
dazu, wenn Arafat an Selbstmord denke, würde die USA ihn nicht daran
hindern. Nachdem Arafats Frau Suha mit ihrer Tochter in Paris lebt und
sich mit einem jungen Libanesen angefreundet hat, bleibt für Arafat
nur noch politischer bzw. terroristischer Erfolg als Lebensaufgabe.
Bleibt aber auch hier der Erfolg aus und wird er von seinen eigenen
Leuten, die mittlerweile Hamas-Anhänger geworden sind, verfolgt,
bliebe ihm wohl nur noch der Selbstmord.
» Bombenleger war in Arafats Eliteeinheit
Der Terrorist Issa Darbiya, 32, der letzten Monat an der Straße, auf
der Israels Generalstabschef Schaul Mofas fuhr, eine Bombe legte, war
ein ehemaliges Mitglied der Leibgarde des PLO-Chefs Arafat und in den
USA zum Kampf gegen Terror und in der Leibwächtereinheit des
israelischen Geheimdienstes ausgebildet worden. Er ist für eine Reihe
von Terrorangriffen verantwortlich. Als man in der PA von seiner
Tätigkeit erfuhr, entfernte man ihn aus Arafats Nähe und brachte ihn
in Arafats Force 17 unter.
Dienstag, 18. Dezember 2001/ 3. Tewet 5762
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» Wo ist Arafats Waffenruhe ?
Palästinenser griffen gestern an mehreren Stellen zugleich Israelis
an, worauf israelische Soldaten zurückschossen. Dabei kamen drei
Palästinenser ums Leben, einer von ihnen war ein Hamas-Terrorist.
Palästinenser beschossen bei Ofra in Samaria von ihrem Auto aus ein
israelisches Fahrzeug und verletzten die drei Insassen, unter denen
ein dreijähriger Junge war. Bei Ateret schossen palästinensische
Heckenschützen auf einen Israeli und verletzten ihn mittelschwer. Die
Aksa-Brigade, die mit Arafats Fatah-Organisation liiert ist, übernahm
in einem Schreiben die Verantwortung für die Überfälle auf die
Israelis. Das zeigt, dass Arafats Worte wertlos sind, sein Appell wird
von seinen Leuten ignoriert.
» Nun kommt es auf Arafat an
Der amerikanische Aussenminister Colin Powell erklärte, dass Israel
positiv darauf reagieren werde, wenn es Arafat gelingt, den Terror zu
stoppen, und dass Israel dann erneut für Verhandlungen mit den
Palästinensern bereit sei. Ariel Scharon betonte, dass Arafats Worte
unwichtig seien, sondern nur Taten zählen und fügte dem hinzu, dass,
wenn es um Israels Sicherheit geht, Israel sich von keinem anderen
abhängig macht, der für Israel die Arbeit tut. Schimon Peres dagegen
setzte sich für Arafat ein und bat die Regierung, Arafat etwas Zeit zu
lassen, damit er das, was er versprochen hat, in die Tat umsetzen
kann, worauf Scharon meinte, dass Israel Berge von Versprechungen
Arafats habe, die bisher nur leere Worte geblieben seien.
» Aufstand gegen Arafat ?
Die palästinensischen Terrorgruppen Hamas und Jihad Ha-Islami lehnen
Arafats Waffenstillstandsappell entschieden ab und wollen weiter gegen
Israel kämpfen. Sie rufen auf Flugblättern zum Widerstand gegen Arafat
auf.
Montag, 17. Dezember 2001/ 2. Tewet 5762
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» Arafats Rede
Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, Yassir Arafat,
forderte erstmals in arabischer Sprache in einer Fernsehansprache die
Palästinenser auf, jegliche Terroraktionen gegen Israel, besonders die
Selbstmordterroranschläge, einzustellen. Auf Druck der Welt und wegen
der heftigen Vergeltungsschläge Israels, durch die viele
Terrorstützpunkte zerstört wurden, rief Arafat anläßlich seiner Rede
zum Ende des Ramadanmonats, am Id al-Fidr Fest, sein Volk dazu auf,
den Terror gegen Israel zu beenden. Israels Aussenminister Schimon
Peres, ein Befürworter Arafats im Sinne von: "Israel hat keinen
anderen Gesprächspartner als Arafat", erklärte nach Arafats Rede, dass
man Arafat nicht nach seinen Worten, sondern nach seinen Taten
beurteilen solle. Arafat rief in seiner Rede die Palästinenser auf,
sich wieder vereint hinter ihn zu stellen und einen Waffenstillstand
mit Israel zu unterstützen, damit die Interessen der Palästinenser hin
zu einem Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt der
Palästinenser erreicht werden. Er rief die Palästinenser dazu auf, die
Terroraktionen gegen Israel einzustellen, damit die Palästinenser den
israelischen Besatzern keine Gründe liefern, palästinensische
Einrichtungen zu bombardieren. Arafat wollte mit dieser Verurteilung
des Terrors Israel zeigen, dass er doch noch für Verhandlungen
relevant ist, hatte Israels Regierung ihn doch am letzten Donnerstag
für nicht mehr relevant und nicht mehr verhandlungsfähig erklärt.
Ministerpräsident Ariel Scharon äußerte sich offiziell noch nicht zu
Arafats Rede, sondern will erst Taten sehen und nicht nur
medienwirksame Schliessungen zweitrangiger Terrorbüros. Washington
nannte Arafats Rede konstruktiv, erwartet aber nun von Arafat, dass
seinen Worten tatsächlich Taten folgen und der Terror insgesamt zum
Halten kommt.
» Trotz Arafats Appell Terror
In der letzten Nacht wurde erneut von Palästinensern die jüdische
Siedlung Gusch Katif im Gazastreifen mit schweren Mörsergranaten
beschossen und das nur wenige Stunden nach Arafats Appell, den Terror
einzustellen. Ebenso beschossen Palästinenser bei Bethlehem einen
israelischen Check-Point-Posten.
Sonntag, 16. Dezember 2001/ 1. Tewet 5762
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» Israel verhaftete Terroristen
Israelische Militäreinheiten verhafteten in der gestrigen Aktion 50
palästinensische Terroristen, Terroristen, die eigentlich Arafat hätte
verhaften sollen. Bei diesem Einsatz kamen nach palästinensischen
Angaben 10 Palästinenser ums Leben. Von den 10 getöteten
Palästinensern wurden vier im Schusswechsel getötet, darunter war ein
Polizist Arafats. Ein weiterer Palästinenser, der zu den Gründern der
Hamas-Terrororganisation gehörte, kam ums Leben, als er gerade dabei
war, eine Bombe zu bauen, mit der er Selbstmordterroristen auf
Israelis losschicken wollte. Israel schloss bzw. zerstörte in den
letzten Tagen 13 palästinensische Büros, in denen Terroranschläge
geplant wurden. Israel unternahm die Razzia als Vergeltung für den
Terroranschlag vom letzten Mittwoch, bei dem 10 Israelis getötet
wurden. In den letzten drei Wochen wurden insgesamt 60 Palästinenser
und 40 Israelis getötet. Yasser Arafat lebt derzeit in Ramallah unter
Hausarrest, d.h. Israel verbietet ihm, andere Teile des
Autonomiegebietes zu besuchen.
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